Hygienekonzept für das Haus der Familie in Stuttgart im Zuge der Corona-Pandemie vom 25.06.2020

 

Vorbemerkung
Das Haus der Familie Stuttgart verpflichtet alle Beschäftigten des Hauses der Familie, ihre Kursleiter*innen und Teilnehmer*innen, den Hygieneplan und die aktuellen Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bzw. des Robert Koch-Instituts (RKI) zu beachten und einzuhalten. Über die Hygienemaßnahmen werden die Teilnehmenden durch Hinweisschilder und Kursleiter*innen unterrichtet. Die Kursleiter*innen werden schriftlich informiert.

Zentrale Hygienemaßnahmen/ Persönliche Hygiene

  • Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen) in jedem Fall zu Hause bleiben oder das Haus der Familie verlassen und ggf. medizinische Beratung/Behandlung in Anspruch nehmen.
  • Abstandsgebot: 2 m Abstand halten, mindestens 1,5 m. Davon ausgenommen sind solche Tätigkeiten, bei denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. In diesen Fällen sind geeignete Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.
  • Mund-Nasen-Bedeckung tragen: bei Betreten und Verlassen des Hauses und in den Toiletten. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).
  • Gründliche Händehygiene durch Händewaschen für 20 – 30 Sekunden (beim Eintreten ins Haus, nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen, vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung, nach dem Toilettengang). Anleitungen in verschiedenen Sprachen hängen in den Toiletten. Desinfektionsständer befinden sich bei den Eingängen und Flächendesinfektion in jedem Kursraum.
  • Husten-und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

Weitere wichtige allgemeine Hygieneregeln

  • Mit den Händen nicht das Gesicht berühren, insbesondere nicht die Schleimhäute, d.h. nicht an Mund, Augen oder Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln praktizieren.
  • Öffentlich zugängliche Handkontaktstellen wie Türklinken, Lichtschalter oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der Hand anfassen, z. B. Ellenbogen benutzen.
  • Wickelauflagen nur mit eigener Unterlage nutzen und unmittelbar nach Nutzung desinfizieren.

Raumhygiene: Kursräume, Aufenthaltsräume und Flure

  • Auch in den Kursräumen muss ein Abstand von mindestens 1,50 m eingehalten werden. Für jeden Raum gibt es Pläne, die in dem jeweiligen Raum aushängen.
  • Damit werden deutlich weniger Teilnehmer*innen pro Kursraum zugelassen als im Normalbetrieb. Die maximale Gruppengröße richtet sich somit nach der Raumgröße. Je nach Raumkapazität werden größere Gruppen auf 2-3 Räume verteilt oder alternative Unterrichtsformen angeboten.
  • Kursangebote, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, werden nicht durchgeführt.
  • Partner*innen- und Gruppenarbeit sind ausgeschlossen (ausgenommen Eltern und ihre eigenen Kinder).
  • Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird.
  • Handkontaktflächen wie Türklinken und Griffe, Treppen- und Handläufe sowie Lichtschalter werden mehrfach täglich gereinigt und desinfiziert.
  • Jacken und Mäntel sind von Teilnehmenden in den Kursraum mitzunehmen, so dass es nicht zu einem direkten Kontakt der Kleidung mehrerer Teilnehmender kommt.
  • Der Aufzug darf nur jeweils von einer Person genutzt werden.

Hygiene im Sanitärbereich

  • Es sollte sich maximal eine Person im Sanitärbereich aufhalten. Eltern und eigene Kinder sind davon ausgenommen.
  • Die Toiletten unterliegen dem üblichen Hygienestandard.
  • Die Oberflächen von Fußböden und Wänden werden feucht gereinigt und desinfiziert.
  • An den Waschplätzen sind Flüssigseife, Einmalhandtuchpapier und Desinfektionsmittel bereitgestellt.
  • Die Papiermüllbehälter werden mehrmals täglich geleert.
  • Die Hygieneeimer in den Damentoiletten sind mit Beuteln ausgestattet, sie werden mindestens einmal täglich entleert und regelmäßig gereinigt.
  • Toilettenbürsten werden regelmäßig ausgetauscht.
  • Es stehen an allen Toiletten Mittel zur Desinfektion der Toilettenbrille zur Verfügung.
  • Die Klinken der Eingangstüren werden regelmäßig mindestens zweimal pro Tag desinfiziert.

Infektionsschutz beim Betreten und Verlassen des Hauses und in den Pausen

  • Es ist auf ausreichenden Abstand zu achten
  • Nur einzeln durch eine Türe gehen
  • Bitte halten Sie sich an folgende Wegeregelungen:
    Eingang ist durch das Café
    Ausgänge sind im Erdgeschoss und im OG die Türen Richtung Kegelenstraße.
  • Während der Pausen und beim Eintreten und Verlassen des Gebäudes einen längeren Aufenthalt in den Fluren und im Café vermeiden.
  • Kinderwagen im Pavillon auf dem Holzdeck abstellen.
  • Die Zeiten des Beginns und der Beendigung von Kursen und Veranstaltungen werden versetzt geplant, damit sich nicht zu viele BesucherInnen auf den Fluren begegnen.

Kursbetrieb

  • Grundsätzlich ist bei allen Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung wird bei Kursangeboten in Kufer bzw. bei offenen Angeboten in den ausgelegen Teilnehmer*innenlisten erfasst.
  • Bewegungsangebote in geschlossenen Räumen (hier gilt die VO für Sportstätten) und Chöre (hier gilt die VO für Musikschulen und Jugendkunstschulen) sind derzeit nicht erlaubt.
  • Bewegungsangebote werden, wenn möglich, online angeboten. Outdoor-Bewegungsangebote können stattfinden.
  • Mit allen Kursleiter*innen wird eine Corona-Hygienevereinbarung abgeschlossen.
  • Bewirtungen können vorerst nicht angeboten werden.

Nachverfolgung der Teilnehmenden
Es finden nur Veranstaltungen mit namentlicher Registrierung statt, um eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung zu ermöglichen. Die Dokumentation der Anwesenheit erfolgt in Kufer und bei offenen Angeboten in den aufgelegten Listen. Die Listen werden nach 4 Wochen vernichtet.

Information des Gesundheitsamts
Das örtliche Gesundheitsamt wird im Falle eines Verdachts einer COVID-19-Erkrankung durch das Haus der Familie unverzüglich informiert. Die Teilnehmer*innen und Dozent*innen des Hauses der Familie sind aufgefordert einen Verdacht oder eine Erkrankung unverzüglich dem Haus der Familie zu melden.